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Start Förderungen

Fördermöglichkeiten

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In der heutigen Bildungslandschaft ist es möglich verschiedene Aus-, Fort- und Weiterbildungen gefördert zu bekommen. Hier finden Sie einige Möglichkeiten, welche Sie unter bestimmten Voraussetzungen nutzen können. Gerne unterstützen wir Sie auch mit Informationen.

Prinzipiell können alle Aus- und Weiterbildungen ab einer Dauer von ca. 3 Monaten über eine Finanzierung gezahlt werden. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Weiterbildungsstipendium auch für Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten

Sie können sich um ein Weiterbildungsstipendium bewerben, wenn Sie eine abgeschlossene Ausbildung in einem bundesgesetzlich geregelten Gesundheitsfachberuf haben. Für landesrechtlich geregelte Berufe (wie z.B. Heilerziehungspfleger/ in) ist eine Förderung durch das Bundesprogramm nicht möglich.

 

 

 


Bildungsprämie

Eine gute Chance! Bedingung für den Erhalt eines Prämiengutscheins ist, dass man erwerbstätig ist und eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreitet. Maßgeblich für die Bildungsprämie ist ein zu versteuerndes Einkommen laut Einkommensteuerbescheid von maximal 25.600 Euro bei Alleinstehenden bzw. 51.200 Euro bei gemeinsam Veranlagten unter Berücksichtigung der Kinderfreibeträge, so wie sie im Einkommensteuerbescheid oder in einem vergleichbaren  Nachweis belegt werden können. Wer eine Weiterbildungsmaßnahme in Anspruch nimmt, bekommt im Rahmen der Bildungsprämie einen so genannten Prämiengutschein, der die Hälfte der Weiterbildungskosten bis maximal 500 Euro abdeckt (bis 31.12.2009: 154 Euro).

Die Förderkriterien werden bei einem Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle vor Ort individuell geprüft. Eine weitere formale Voraussetzung für eine Förderung ist daher der Besuch einer solchen , die es bundesweit flächendeckend gibt. Über die Website http://www.bildungspraemie.info/ oder über die kostenlose Hotline 0800-2623 000 kann jeder erfahren, wo sich die nächste Beratungsstelle befindet.


 

Berufsausbildungsförderung

Unter bestimmten Bedingungen können die Kosten für Lebensunterhalt und die Ausbildung durch BAfögG gefördert werden. Informationen können Sie an dem für Sie zuständigen Amt für Ausbildungsförderung erhalten. Wo sich dieses befindet, können Sie an Ihrer Gemeindeverwaltung, Stadtverwaltung oder dem für Sie zuständigen Landratsamt erhalten.


Bundesagentur für Arbeit

Sowohl die Vollzeitausbildung als auch die Stufenausbildung für Rettungssanitäter und Krankenpflegepersonal können nach SGB III für die Förderung durch das Arbeitsamt anerkannt werden. Die Förderung ist an persönliche, individuelle Voraussetzungen geknüpft. Am Besten Sie setzen sich mit Ihrem zuständigen Berufsberater oder Sachbearbeiter in Verbindung.


Berufsförderungsdienst

Die Bundeswehr fördert die Weiterbildung von Zeitsoldaten und ehemaligen Zeitsoldaten. Dies ermöglicht Lehrgänge bereits während und ab dem Förderanspruch. Ziel ist der möglichst reibungslose Übergang in die Zeit nach der Bundeswehr. Die Koordination übernimmt hierbei der jeweilige Berufsförderungsdienst der territorialen Wehrverwaltung. Am besten Sie wenden sich an Ihren zuständigen Sachbearbeiter.


Bildungskredit

Um den Traum einer Berufsausbildung bei nichterhalten von Förderungen nicht frühzeitig begraben zu müssen, bietet die Bundesregierung Schülern und Studenten die Möglichkeit, einen zinsgünstigen Kredit nach Maßgabe der Förderbestimmungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Anspruch zu nehmen.

Wichtig hier bei ist, dass die Förderung unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern erfolgt. Ziel dieses Bildungskredits ist die Sicherung und Beschleunigung der Ausbildung oder die Finanzierung von über die Maßen, nicht durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erfaßtem Aufwand, um die Ausbildung zu unterstützen bzw. den Abbruch der Ausbildung aufgrund fehlender finanzieller Mittel zu vermeiden.


Bildungsurlaub

Das Bildungsfreistellungs- und Qualifizierungsgesetz erkennt einige Lehrgänge an. Jedem Angestellten steht eine fünftätige, anerkannte Bildungsmaßnahme pro Jahr zu. Die jeweiligen Bundesländer haben hier jeweils gesonderte Gesetzgebungen. Ihr Arbeitgeber ist gehalten, Sie für diese Zeit vom Dienst freizustellen.

 


Finanzamt

Nach neuer Rechtslage sind Bildungsmaßnahmen während der Dauer Ihres Arbeitslebens in unbegrenzter Höhe als Werbungskosten absetzbar. Bedingung ist, dass Sie in einem nachweisbaren und/oder erklärbaren Zusammenhang mit Ihrem Beruf stehen. Die gilt selbstverständlich auch im Rahmen einer Erstausbildung mit der Bestrebung diese Tätigkeit auszuüben. Sollten Sie keine direkten Einkünfte während Ihrer Ausbildung haben, sollten Sie trotzdem alle Kosten die Ihnen für die Ausbildung entstehen angeben. Negative Einkünfte werden in diesem Falle mit den Einkünften des Ehegatten oder der Eltern und mit Einkünften im Vorjahr oder in späteren Jahren verrechnet. Dies kann zu erheblichen Steuerersparnissen führen.


Berufsgenossenschaften

In einigen Fällen kann es nötig sein aus gesundheitlichen Gründen eine berufliche Umschulung durchzuführen. Unter Umständen kann diese von der für Sie bisher zuständigen Berufsgenossenschaft ihre neue Ausbildung finanzieren. Die Kontaktdaten erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber oder den zuständigen Kammern.


Stiftung Begabtenförderung

Sind Sie bereits Rettungsassistent oder Rettungsassistentin, dann können Sie eine Kostenübernahme für Ihre berufliche Weiter- und Fortbildung bei der "Stiftung Begabtenförderung" der Bundesregierung beantragen.


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. November 2014 um 10:25 Uhr